Hitzeschlacht in Wittgenborn

Was macht der Mensch im Sommer? Urlaub? Na ja, auch. Damit das Sommerloch nicht zu groß wird nahm Philipp Walsdorf am vierten Lauf der Rotax Max Challenge in Wittgenborn teil. Der Wettergott hatte ordentlich eingeheizt, im Zelt wurden über weite Strecken des Wochenendes mehr als 40 Grad Celsius gemessen. Mit einem gemieteten Kart vom Team Kremer ging es auf die Strecke. Die Ergebnisse im freien Training ließen uns optimistisch auf den Renntag schauen. Nach dem Qualifying mit P19 von 22 Teilnehmern waren wir etwas ernüchtert, aber es standen ja vor den Rennen noch zwei Heats auf dem Terminplan. Mit einer soliden Leistung und guten Nerven verbesserte sich Philipp und konnte das Prefinale von Startplatz 14 in Angriff nehmen. Nach fulminantem Start konnte man ihn bereits Eingangs der ersten Kurve auf P8 wiederfinden. Dass wir mit dieser Position etwas überbewertet waren war klar, aber im Ziel stand immerhin Rang 11 für Philipp auf der Ergebnisliste. Allerdings zeigten sich bereits deutliche Spuren der Anstrengungen der letzten zwei Tage, denn Philipp klagte über starke Schmerzen im rechten Rippenbereich, vermutlich geschuldet dem ungewohnten Sitz, aber auch der stark linkskurvenlastigen Strecke. Mit zusätzlich abgepolstertem Rippenschutz ging es dann ins Finale, wo sich Philipp lange Zeit auf Platz 11 etablieren konnte. Gegen Ende wurden die Schmerzen jedoch zu stark und er musste zwei Fahrer passieren lassen. Damit beendete er das Wochenende auf einem guten 13. Platz, unmittelbar hinter dem Sieger der Rookie-Wertung.

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Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann, denn es war der erste Einsatz in einem OK1 Kart, das erste Mal in Wittgenborn und auch das erste Mal in der stark besetzten RMC. Vielen Dank an das Kart Team Kremer für die tolle Unterstützung. Zufrieden, aber auch gut motiviert reisten wir aus Wittgenborn ab mit dem Gefühl, dass da noch etwas geht…

Bericht und Bilder von Thomas Walsdorf

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